Fenchel Mais Mandarine Sahne

Sous Vide Fenchel Gemüse – viel besser

Fenchel Gemüse kam bei mir bisher nicht in den Einkaufswagen. Ich mochte ihn einfach nicht, genauso wenig wie Estragon, Anis, Pastis und Lakritz. Für diese Geschmackswelt habe ich nicht die richtigen Rezeptoren.
Aber er soll ja so gesund sein, und ich finde, die Zwiebelknolle sieht erstmal auch sehr appetitlich aus. Also packte mich die Neugier, ob er als Sous Vide Fenchel Gemüse anders schmeckt. Gerade bei Gemüse bietet das Sousvide-Verfahren ja viele Vorteile. Die Konsistenz und der Geschmack hauen mich jedesmal um.

Das Experiment

Also zum Fenchelexperiment. Ich musste erst mal nach Rezepten googeln, weil ich keinerlei Erfahrung in der Zubereitung hatte. Aus diversen Rezepten habe ich mir dann meine eigene Zusammenstellung ausgedacht und zwei simple Experimente gestartet. Ich wollte ja sehen, ob es überhaupt schmeckt.

  1. Fenchel, Zwiebel, Salz und Pfeffer
  2. Fenchel, Mais und Mandarine, Sahne, Currypulver, Salz und Pfeffer

Sous Vide Fenchel Gemüse

Teller mit Fenchel, Mais, Mandarine, Sahne, Salz und Pfeffer
Sous Vide Fenchel mit Mais und Mandarine

Ich habe eine mittelgroße Fenchelknolle geteilt und je eine Hälfte für mein Experiment genutzt.

Die Zutaten für Sous Vide Fenchel Gemüse

Im ersten Fall wurden ca. 140 Gr. Fenchel mit einer Zwiebel ca. 80 Gr. in nicht ganz so feine Spalten geschnitten und gemischt. Nach Gefühl mit Salz und Kubebenpfeffer gewürzt und anschließend vakuumiert.

Beim zweiten Rezept nutze ich den Doppelverschluss-Gefrierbeutel. Hinein wanderten auch 140 Gr. Fenchel, 60 Gr. Dosenmais, 70 Gr. Mandarine, 50 ml Sahne, 1 Teelöffel Curry-Pulver und Salz und Pfeffer.

Beide Beutel bei 85°C für 50 Minuten ins Wasserbad.


Mein Fazit

Fenchel gehört ab sofort in meinen Speiseplan. Beide Varianten haben gut geschmeckt, obwohl das Gemüse noch ordentlich Biss hatte. Also beim nächsten Mal bleibt das Ganze sicher 10 bis 15 Minuten länger im Bad, oder wird etwas feiner geschnitten.

Die Anisnote, die ich immer nicht mochte, ist nur noch ganz dezent vorhanden. Die zweite Mischung gefiel mir noch viel besser. Die Mandarine zerfällt fast komplett, was aber nicht schlimm ist, sondern zusammen mit dem Mais eine angenehme Süße verleiht. Beim nächsten Kochen wird der Mais- und Sahneanteil etwas reduziert und dafür etwas mehr Curry verwendet.

Viel Spaß beim Nachmachen

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